Eine neue Analyse von Goldman Sachs zu Katastrophenereignissen im zweiten Quartal 2026, die sich auf Daten von Versicherungsmaklern und Katastrophenmodellierungsfirmen stützt, schätzt die weltweiten versicherten Katastrophenschäden auf etwa 24 Milliarden US-Dollar, wobei die Erstversicherer voraussichtlich den Großteil der Auswirkungen absorbieren werden.
Nach Angaben des Unternehmens entspricht die Schätzung von 24 Milliarden US-Dollar für das zweite Quartal 2026 etwa 65–70 % des vierteljährlichen Fünfjahresdurchschnitts.
Nach Regionen entspricht dies etwa 85–90 % der fünfjährigen durchschnittlichen US-Katastrophenschadenbelastung (21 Milliarden US-Dollar), zusammen mit einer deutlich unterdurchschnittlichen internationalen Katastrophenbelastung (3 Milliarden US-Dollar).
„Die internationale Schadenaktivität bleibt positiv, da in Europa im ersten Halbjahr weiterhin nur begrenzte Sturm- und Überschwemmungsaktivitäten zu verzeichnen sind, die in der Vergangenheit der Hauptgrund für versicherte Schäden außerhalb der USA waren“, stellte Goldman Sachs fest.
In den USA spiegelt die Katastrophenlast im zweiten Quartal 2026 fast ausschließlich Verluste durch schwere konvektive Stürme (SCS) wider.
Goldman Sachs kommentierte: „Wir gehen davon aus, dass die Erstversicherer die Hauptlast der Schadenereignisse dieses Quartals tragen werden, da die Größe jedes einzelnen Ereignisses nicht übermäßig erheblich ist und SCS-Schäden in der Vergangenheit von den Erstversicherern selbst übernommen wurden.“
Das Unternehmen wies darauf hin, dass die größten Naturkatastrophenschäden voraussichtlich auf eine Reihe von Unwetterereignissen zurückzuführen seien, basierend auf den Schätzungen der Gallagher Re zu versicherten Schäden.
Dazu gehören SCS-Ausbrüche Mitte und Ende April sowie die Ereignisse vom 23. bis 29. April. Darüber hinaus schätzt Gallagher Re, dass die SCS-Aktivität vom 1. bis 17. Juni auf kumulierter Basis Verluste im mittleren einstelligen Milliardenbereich verursachen wird.
Wie bereits erwähnt, bleibt der internationale Schadenbeitrag vergleichsweise gering.
Goldman Sachs betonte, dass das Erdbeben auf den Philippinen wahrscheinlich eines der größten versicherten Naturkatastrophenereignisse außerhalb der USA sein dürfte, während die Schäden durch das Erdbeben in Venezuela aufgrund der Sanktionen voraussichtlich nur begrenzte Auswirkungen auf US-amerikanische Versicherer und Rückversicherer haben werden. Der Makler Aon stellte kürzlich fest, dass die versicherten Schäden voraussichtlich nur einen kleinen Bruchteil der gesamten wirtschaftlichen Schadensumme ausmachen werden.

Welcome to CodemateBD.com – your trusted source for in-depth insights into insurance and car details. We strive to provide well-researched, easy-to-understand content that helps you make informed decisions about insurance policies, car reviews, maintenance tips, and industry updates.
Whether you’re looking for the best insurance plans or the latest car trends, CodemateBD.com has got you covered. Stay informed, stay ahead! 🚗💡
